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So ich bin zurück mit ganz, ganz vielen Eindrücken.

Ich versuche mal, ein wenig davon wiederzugeben.

Ich muss gestehen ich hatte ein wenig Angst als ich heute losgefahren bin.Angst vor dem was mich erwartet.

Zum einen hab ich noch nie einen Scheck übergeben, zum anderen ... Ein Hospiz.


Mit dem Wort Kinderhospiz habe ich immer das Wort Tod in Verbindung gebracht. Natürlich habe ich mich bereits vorher informiert aber lesen und sehen sind ja große Unterschiede.
Jetzt, wo ich wieder vor dem Laptop sitze, weiß ich, was dort gemacht wird. Jetzt weiß ich das man keine Bauchschmerzen haben muss, wenn man hinfährt.


In das Kinder- und Jugendhospiz kommen Kinder und Jugendliche die Schwerstbehinderte sind und nur eine begrenzte Zeit zu leben haben. Sie kommen mit ihren Familien, um zu entspannen, um dem Alltag ein wenig zu entfliehen. Die Mitarbeiter und das Pflegepersonal nehmen den Eltern für eine Zeit die Arbeit ab, wenn diese es wünschen. Damit sie sich zb wieder mehr um das Geschwisterkind kümmern können. Es gibt keinen Therapieplan oder dergleichen. Es gibt nur Angebote.


Heißt: Jeder macht das, was er für sich für richtig hält. Wenn die Jugendlichen zb mal keinen Bock haben, dann werden DVDs geschaut oder auch mal Playstation gezockt. Sie können auf einer großen Couch chillen und einfach mal das machen, was andere in ihrem alter zum Beispiel auch machen. Die kleinsten werden auch nach ihren Ansprüchen betreut. Es wird gespielt gebastelt etc. Ebenso die Geschwisterkinder. Es ist ein wenig Urlaub.
Auch wenn das Thema Tod nie ganz verschwindet, so fühlte es sich für mich nicht so bedrohlich an, wie ich anfangs befürchtet hatte.


Es gibt schöne Rituale.
Z.b: Jedes Kind bastelt, wenn es das erste Mal im Hospiz ist, einen Schmetterling zusammen mit Eltern Geschistern. Jeder Schmetterling hat ein Bild und ein Geburtsdatum. Bei den Jugendlichen sind es Segel. Die Schmetterlinge und Segel hängen in den Eingangsbereichen. Stirbt ein Kind/ Jugendlicher, wird der Schmetterling/ das Segel an einen Ballon gebunden und in den Himmel geschickt. Des Weiteren gibt es Gedenksteine für jedes Kind im Garten. Es gibt einen Abschiedsraum, in dem die Familie selbst entscheidet, wie sie Abschied nehmen wollen. Ob alleine oder mit anderen Eltern gemeinsam. Gerade so etwas empfinde ich als wichtig. Es gibt kein Muss, es gibt nur das, was die Angehörigen für wichtig empfinden. Ganz individuell.


Das, was die Mitarbeiter dort leisten ist in meinen Augen eine Höchstleistung und wenn ich bedenke, dass da viel, viel Ehrenamtliches hintersteckt und ALLES über Spenden finanziert wird hat es meinen tiefsten Respekt verdient.
So, ich hoffe, ich konnte euch ein paar Eindrücke vermitteln. Bilder gibt es natürlich auch.
Die Schmetterlingen und Segel habe ich nicht fotografiert, da dort Fotos sind und ich niemanden auf FB zeigen möchte, der das nicht möchte. Ich hoffe, ihr seht mir das nach. Falls ihr noch Fragen habt, fragt einfach.

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